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Vor allem Nutzer, die auf Outlook 2007 umgestiegen sind, berichten häufig, dass ihr Outlook beim Start die in der Überschrift angegebene Fehlermeldung anzeigt. Nach dem Überprüfen des Persönlichen Ordners läuft das Programm aber stabil.
Was beunruhigt: Dieser Fehler tritt immer wieder auf und kann zu Datenverlust führen. Sie können diese Fehlermeldung aber ganz einfach beheben.Der Fehler rührt daher, dass Outlook beim letzten Herunterfahren Ihres Windows noch nicht komplett beendet war. Windows wartet beim Herunterfahren normalerweise 20 Sekunden und „schießt“ die dann noch geöffneten Prozesse ab. Dabei kann die Outlook-Datendatei nicht mehr ordnungsgemäß geschlossen werden. Das führt dann zu der Fehlermeldung und im schlimmsten Fall zu Datenverlust.
Outlook aktuell-Hinweis: Um den Fehler zu vermeiden, reicht es nicht aus, nach dem Beenden von Outlook zu warten, bis das Outlook-Icon aus dem Systray verschwunden ist. Die Outlook-Datendatei ist erst dann richtig geschlossen, wenn auch der Prozess OUTLOOK.EXE nicht mehr im Task-Manager erscheint. Probieren Sie es aus und stoppen Sie die Zeit, bis der Outlook-Prozess wirklich beendet ist (diese Zeitspanne brauchen Sie später, um das Problem zu umgehen):
- Drücken Sie STRG+ALT+ENTF, um den Task-Manager aufzurufen.
- Öffnen Sie das Register PROZESSE und suchen Sie nach dem Prozess OUTLOOK.EXE. Am besten lassen Sie dazu nach der Spalte Name sortieren.
- Beenden Sie Ihr Outlook und beobachten Sie, wann das Outlook-Icon aus dem Systray verschwindet.
- Stoppen Sie nun die Zeit, die es dauert, bis der Prozess OUTLOOK.EXE nicht mehr im Task-Manager angezeigt wird.
Wieso dauert das Beenden so lange?Wie lange das Schließen der Outlook-Datendatei dauert, hängt von der Größe der PST-Datei ab. Bei sehr großen Dateien können es schon einige Minuten sein. Außerdem kann es auch sein, dass eins der installierten Add-Ins das Schließen der Datendatei verzögert.
Falls der Prozess OUTLOOK.EXE auch nach einigen Minuten noch aktiv ist, greift wahrscheinlich noch ein Add-In oder ein externes Programm auf die PST-Datei zu und gibt sie nicht frei. Typische Beispiele sind:
- Add-Ins
- Synchronisierprogramme wie ActiveSync
- Desktop-Suchprogramme
Beenden Sie diese Programme vor dem Herunterfahren von Windows.
Das Herunterfahren verzögernDamit Outlook ordnungsgemäß beendet wird, warten Sie nach dem Schließen von Outlook die vorhin ermittelte Zeitspanne, bevor Sie Windows herunterfahren. Oder Sie automatisieren den Vorgang und legen dazu auf dem Desktop eine Verknüpfung an, mit der Sie Ihr Windows in Zukunft herunterfahren.
- Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und rufen NEU > VERKNÜPFUNG auf.
- Im Feld GEBEN SIE DEN SPEICHERORT DES ELEMENTS EIN tippen Sie den folgenden Befehl ein: %windir%\system32\shutdown.exe -s -t 120
- Klicken Sie auf WEITER, geben Sie eine Bezeichnung ein und klicken Sie dann auf FERTIG STELLEN.
Hinter den beiden Schaltern „-s -t“ geben Sie in Sekunden an, wie lange nach dem Doppelklick auf die Verknüpfung gewartet werden soll, bis mit dem Herunterfahren begonnen wird. Im Beispiel beträgt die Wartezeit zwei Minuten.